Kloster Zur Ehre Gottes in Wolfenbüttel

Gott zu Ehren und mithin denen Dürftigen zum Besten gründeten Herzog Anton Ulrich und seine Gemahlin Elizabeth Juliane 1699 in ihrem Schloß Salzdahlum ein Kloster. Das Stift sollte der frommen Besinnung der Fürstlichkeiten ebenso dienen wie sozialen Zwecken. Die ersten Konventualinnen wählte die Herzogin persönlich aus, heute obliegt es dem Kloster- und Studienfonds, die Stellen zu vergeben. Den Konvent bildeten damals Witwen und Angehörige von Hofbeamten. 1791 zog der Konvent von Salzdahlum ins Zentrum von Wolfenbüttel um. Dort leben im Kloster Zur Ehre Gottes noch heute sechs Konventualinnen in der Klostergemeinschaft, die von einer Domina (lateinisch Herrin, hier Vorsteherin) geleitet wird. Eindrucksvoll sind der prächtige Barocksaal des Klosters und das Münchehausensche Treppenhaus.

Das Kloster steht heute vor einer neuen Herausforderung: die Holzkonstruktion ist durch Schädlingsbefall derart in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Komplettsanierung bevorsteht. Der Konvent wird für die Bauphase ein Ausweichquartier beziehen.

 

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