Klostergut Mariental

Der Grundbesitz des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds umfasst rund 8300 Hektar. Etwa zwei Drittel davon, knapp 5500 Hektar, sind Waldflächen. Weitere 2600 Hektar, ausnahmslos verpachtet, werden landwirtschaftlich genutzt. Den größten Anteil hieran tragen mit 1700 Hektar die neun Klostergüter, den Rest bilden Streugrundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 900 Hektar. Das größte unter den Klostergütern ist Mariental bei Helmstedt. Seit langem ist das 1138 gegründete Zisterzienserkloster aufgehoben, die Gutsanlage und die dazugehörigen Ländereien werden von einem Pachtbetrieb bewirtschaftet. Die Klausurgebäude werden heute als attraktive Mietwohnungen genutzt. Die 346 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche dienen nur noch dem Ackerbau. Die Viehhaltung, die zur Zeit der Zisterzienser den Schwerpunkt der klösterlichen Landwirtschaft bildete, spielt nur noch auf zwei Klostergütern eine Rolle. Manche Wirtschaftsgebäude werden daher heute nicht mehr genutzt. Gleichwohl werden sie, ebenso wie die kilometerlange Außenmauer, die das Kloster abschirmte und hohen baugeschichtlichen Wert besitzt, von der Stiftung sowie dem Pächter mit hohem Aufwand unterhalten.
 

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