Fast 200 Millionen Euro beträgt das Teilvermögen des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds.

Doch nur mit der Hälfte lassen sich auch Erträge erwirtschaften, der Grund dafür liegt in der Geschichte: Die Grundlage des Stiftungsvermögens bilden Klöster und Klostergüter. Deren Gebäude aber stehen heute überwiegend unter Denkmalschutz und müssen mit entsprechendem Aufwand erhalten werden. Auch die Klosterforsten heute gewinnbringend zu bewirtschaften ist eine große Herausforderung.
Erträge, die für Stiftungszwecke eingesetzt werden können, erzielt der Fonds hingegen aus seinem landwirtschaftlichen Grundbesitz, aus Mietgebäuden und Erbbaugrundstücken. Seit gut einem Jahrhundert ist darüber hinaus ein Teil des Stiftungsvermögens in Wertpapieren angelegt. Zum landwirtschaftlichen Grundbesitz der Stiftung zählen heute noch neun Klostergüter, ausgedehnte Streuländereien sowie Forstflächen.

Der Grundbesitz der Stiftung liegt nahezu vollständig auf dem Gebiet des ehemaligen Landes Braunschweig, ist innerhalb dieser Grenzen aber entsprechend den historischen Klostergründungen weit verstreut. So hält der Kloster- und Studienfonds Grundbesitz zwischen Holzminden an der Weser und Offleben bei Helmstedt, zwischen Walkenried im Südharz und Dibbesdorf im Norden Braunschweigs.

 

Weitere Seiten: [1]  2  3  4  
link_top.pngSeitenanfang