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"Der Mann am Spiegel"

Jost Leers liest Kurt Tucholsky

Mit ironischen, besinnlichen und kabarettistischen Texten gibt der Abend Einblick in das Leben und Werk Kurt Tucholskys, der sich mit Besessenheit, Kampflust und bitterer Melancholie den gefährlichen und bösartigen Strömungen seiner Zeit entgegenstellte.
Tucholsky (1890 - 1935) zählte zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift "Die Weltbühne" erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker (Literatur, Film, Musik). Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor rechten Tendenzen – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

Jost Leers (Foto)
Seine Theaterengagements führten den gebürtigen Freiburger u.a. nach Karlsruhe, Frankfurt, Würzburg, Hannover und Braunschweig. Seine Lieblingsrollen waren die Titelrolle im „Revisor“, Puck im „Sommernachtstraum“, Schlomo Herzl in „Mein Kampf“ sowie Kafkas „Bericht an eine Akademie“ und Abby Brewster in "Arsen und Spitzenhäubchen". Unvergessen sind seine Auftritte als Styx in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“. Seit über 10 Jahren verkörpert er den kauzigen Musiker im Ein-Personen-Stück „Der Kontrabass“. Wichtige Fernsehrollen hatte er u.a. in „Ein Kapitel für sich“ und „Die Schwarzwald-Klinik“. Seine Leseprogramme u.a. mit Kästner und Tucholsky machen ihm viel Freude.

Dieser Abend ist leider schon ausverkauft.

Beginn: Samstag, 30. April 2011, 19.30 Uhr
Ort: Haus der Braunschweigischen Stiftungen, Löwenwall 16 in Braunschweig
Im Eintrittspreis ist bereits ein Glas Wein enthalten.
Freie Platzwahl!

 

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