Errichtung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

Mit dem Gesetz vom 16.12.2004 (Nds. GVBl. S. 649) ist die „Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz“ mit Sitz in Braunschweig errichtet worden. Die Verwaltung des Vermögens von insgesamt über 275 Mio. Euro, vor allem in Form von Liegenschaften und Finanzanlagen, macht den Hauptteil der Stiftungsgeschäfte aus. Die Stiftung öffentlichen Rechts hat darüber hinaus die Aufgabe, die kulturellen und historischen Belange des ehemaligen Landes Braunschweig zu wahren und zu fördern. Ihr obliegt es insbesondere, unbeschadet gleichgerichteter Förderung durch das Land aus den Erträgen des Teilvermögens Braunschweigischer Vereinigter Kloster- und Studienfonds kirchliche, kulturelle und soziale Zwecke im ehemaligen Land Braunschweig zu fördern und aus den Erträgen des Teilvermögens Braunschweig-Stiftung die Technische Universität Braunschweig, das Staatstheater Braunschweig und das Braunschweigische Landesmuseum zu fördern. Hinzu kommen vom Land übertragene Aufgaben der regionalen Kulturförderung. Das Land stellt der Stiftung Personal und Sachmittel zur Verfügung. Nach den Vereinbarungen über die Errichtung der Braunschweig-Stiftung übernimmt das Land dabei traditionell die Kosten für die Verwaltung dieses Teilvermögens, während die Verwaltung des Teilvermögens Braunschweigischer Vereinigter Kloster- und Studienfonds ausschließlich aus dessen Erträgen finanziert wird. Die Geschäfte der Stiftung werden von einem Direktor und zehn Mitarbeitern geführt.
 

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